Zu früh kommen – Therapiemöglichkeiten

Der vorzeitige Samenerguss kann jede Partnerschaft auf eine schwere Probe stellen. Das zu früh kommen beziehungsweise der Ausdruck „ich komme zu früh“ ist für viele Männer ein echtes Problem. Das Gute aber ist, damit muss kein Mann leben, denn es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die Sache wieder in der Griff zu bekommen.

Wann kommt Mann zu früh

Viele Männer empfinden, auch wenn alles normal ist, dass sie viel zu früh kommen. Von einem vorzeitigen Samenerguss wird dann gesprochen, wenn dieser innerhalb einer Minute nach dem eindringen erfolgt.

Welche Therapieformen werden angeboten

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, das „ich komme zu früh“ zu behandeln und den Samenerguss zu verzögern. Die gängigsten Methoden sind die Sexualtherapie, die medikamentöse Therapie und auch alternative Therapieformen sind auf dem Vormarsch. Zu den alternativen Therapieformen gehören Zum Beispiel, das ausprobieren von betäubenden Kondomen oder der beteubenden Emla Creme, diese Produkte machen das Glied weniger empfindlich, sodass der Mann länger kann.

Das Ziel aller Therapieformen ist, die Zeit bis zum Erguss zu verlängern, um so wieder mehr Freude am Sex zu früh kommenzu haben. Für den Therapeuten ist es wichtig, herauszufinden, weshalb es zu einer vorzeitigen Ejakulation kommt, denn erst wenn dieses herausgefunden wurde, kann die richtige Therapieform bestimmt werden. Wichtig aber ist, sich helfen zu lassen. Ansprechpartner Nummer eins ist der Arzt oder auch ein Sexualtherapeut.

  1. Medikamentöse Therapie
  2. Sexualtherapie

Wo liegen die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie

Um dem Ejaculatio praecox zu behandeln, stehen heute schon viele Medikamente zu Wahl, diese aber solle nicht immer unbedingt sofort eingesetzt werden. Diese Medikamente sich ohnehin alle verschreibungspflichtig und der Gang zum Arzt ist unumgänglich. Diese Tabletten sensibilisieren in der Regel die Körperzellen, vor allem den Botenstoff Serotonin, dieser wird gehemmt und der Samenerguss wird sich hinauszögern. Zusätzlich werden Cremes angeboten, welche auf die Eichel aufgetragen werden. Auch diese Creme soll für die Sensibilisierung sorgen und der vorzeitige Erguss verhindert werden. Hier aber leider gibt es auch Nachteile, denn wird zu viel von dieser Creme aufgetragen, kann es vorkommen, dass es zu keiner Erektion kommt, denn diese Cremes wirken betäubend.

medikamentösen TherapieAuch Kondome mit einer speziellen Beschichtung können verhindern, dass die Reize zu schnell übertragen werden und so kann der Erguss ebenfalls hinausgezögert werden. Welche der Formen letztendlich angewendet werden soll, muss immer vom behandelnden Arzt entschieden werden. Der Mann sollte dabei keine Scheu haben und sein Problem behandeln lassen. Eines ist sicher, es gibt sehr viele Männer, welche unter dem Problem „ich komme zu früh“ leiden. Das ausprobieren Einer Creme oder von Kondomen schadet sicherlich nicht.  Versuchen Sie einfach was Ihnen hilft und Sie können sich dann um andere Dinge Sorgen machen.

Die Sexualtherapie

Wer sich für eine Sexualtherapie entscheidet, kann Techniken erlernen, die dabei helfen die Zeit bis zum Erguss zu verlängern. Oft wird auch angeboten, dass die Partnerin mit zur Therapie kommt, denn genau das kann ein sehr wichtiger Ansatz sein, denn auch das Vertrauen unter den beiden Partnern wird wieder gestärkt. Der Therapeut wird dabei verschiedene Verhaltensmaßnahmen erläutern und die geeignete Form bestimmen. Dabei ist die Stopp-Start-Technik ein oft gewählte Methode.

Dabei wird der Penis bis kurz vor dem Erguss stimuliert und aber rechtzeitig noch gestoppt. Diese Technik wird immer wieder wiederholt, bis sich die Zeit bis zur Ejakulation entsprechend verlängert. Auch die Squeeze Technik kommt gerne zum Einsatz. Dabei ist es so, dass die Harnröhre kurz vor dem Erguss zusammengedrückt wird, auch durch diese Technik kann trainiert werden, dass sich die Zeit bis zum Samenerguss verlängert. Experimente auf eigenen Faust aber dürfen nicht erfolgen. Eine Anleitung durch Arzt oder Therapeuten ist unbedingt erforderlich. Zur erfolgreichen Therapie aber sollten immer beide Partner einbezogen werden.

Grundsätzliches zum zu früh kommen

Bei diesem Problem handelt es sich um eine der am häufigsten vorkommenden sexuellen Funktionsstörung, von Seiten des Mannes. Es kann dafür verschiedene Ursachen geben. Experten sind der Meinung, dass mindestens 20 % aller Männer unter diesem Problem leiden. Leider suchen nur ganz wenige die Hilfe von Experten auf. Was grundsätzlich sehr schade ist, denn Hilfe ist möglich und das kann das Liebesleben wieder enorm verbessern. Nicht nur der Mann leidet darunter, sondern auch die Partnerschaft kann daran zerbrechen.